Das Rad es dreht sich weiter, immer nur heiter, heiter, heiter, das Leben geht einfach weiter!

Doch wenn wir einen geliebtes Wesen verloren haben, erscheint alles in unserem eigenen Leben sinn- und hoffnungslos. Wir glauben, nie wieder Gefühle wie Freude, Geborgenheit und Sicherheit verspüren zu können.

In unserer Gesellschaft sind die Themen Sterben und Tod weitgehend verband. Dieses Thema macht uns Angst und daher tun wir alles, um uns nicht weiter damit auseinandersetzen zu müssen. Doch jeder von uns wird im Laufe seines Lebens mit dem Verlust konfrontiert.

Die Regeln in unserer Gesellschaft erschweren unsere Trauerarbeit, sie lassen keine wahre Trauer, keine echten Emotionen zu. Es wird erwartet, das wir stark sind und unsere Gefühle nicht oder nur über einen begrenzten Zeitraum zulassen.

Doch die Zeit heilt keine Wunden.

Wir durchlaufen die bekannten 4 Drauerphasen nicht automatisch. Es gibt Menschen, die in einzelnen Phasen verharren. Sind wir nach einer gewissen Zeit, die uns die Gesellschaft vorgibt immer noch von unserem Leid erfüllt, müssen wir uns so einige Kommentare anhören:

"Lass dich nicht so hängen, das Leben geht weiter, Du solltest schon lange darüber hinweg sein,..."

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die relativ schnell wieder in ihr normales Leben zurück finden und wieder unbeschwert sind. Aber auch dieses Verhalten passt meist nicht in die Regeln der Gesellschaft und wird oft zum zum Liebesbeweis:

"Sie/er kann ihren Partner ja nicht geliebt haben, da sie/er ihn/sie so schnell vergessen hat,... so schnell darüber hinweg ist."

In anderen Gesellschaft, Kulturen ist es gestattet, die Trauer und die empfundenen Emotionen auszuleben.

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Die Gefühle zuzulassen ist ein notwendiger Bestandteil bei Trauerarbeit, sonst können sich sogar schwere Depressionen oder krankhafte Prozesse entwickeln. Bei den meisten Menschen dauert die Trauerarbeit zwischen drei und fünf Jahren, bis wir unser gesundes Gleichgewicht wiedergefunden haben.

Wir müssen dabei unsere Gefühle akzeptieren, sie zulassen und nicht unterdrücken, evtl. sogar durch Tabletten, Alkohol, Drogen,... und uns damit betäuben.

Und wenn es gar nicht mehr geht, unbedingt die Hilfe von außen annehmen.

 

Lass den Tränen freien Lauf, du hälst sie eh nicht auf.

Alles hat nun mal seine Zeit und hier war es nun soweit.

Es sollte einfach so sein und nun lass los und wein!

idm-spirit

 

 

jef key

 

 

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Dieses Video wurde von einem Bekannten meiner Nichte gemacht und es hat mich echt mehr als berührt.

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